Pferdeosteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode und viele Verfahren, die heute erfolgreich in der Veterinärmedizin angewandt werden, haben ihren Ursprung in der Humanmedizin. 

So auch die Grundlagen und Techniken der Pferdeosteopathie. Die Osteopathie begreift den Körper als Ganzes. Ist eine Stelle gestört, kann dies Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben.

Ziel der Osteopathie ist es, Bewegungseinschränkung und deren Folgen auf allen Körperebenen des Organismus aufzuspüren und zu korrigieren, um die natürliche Beweglichkeit wieder herzustellen.  

Das Haltungs- und Bewegungssystem ist mit allen wichtigen Funktionskreisen des Körpers eng verbunden. Daher hat eine osteopathische Behandlung auch Einwirkung auf Atmung, Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und Psyche.

Der Körper soll ins Gleichgewicht gebracht werden. So konzentriert sich diese Therapieform auf funktionale Störungen der Gelenke, sowohl in der Wirbelsäule als auch in den Extremitäten. 

Mit gezielter, behutsamer manueller Behandlung wird die Bewegungseinschränkung korrigiert. Das ist für das Pferd nicht schmerzhaft.

Osteopathie ist eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin. Als Osteopathin will und muss ich in Übereinkunft und Ergänzung mit den Veterinären, und im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Hufschmied,  Zahnarzt, Sattler und Homöopath sowie Reiter, Trainer und Besitzer zum Wohle des betroffenen Pferdes handeln.